Kohle stoppen! Klima schützen!

Massen-Blockade Ende Gelände abgeschlossen:
3.500 Aktivist*innen blockierten Braunkohle-Kraftwerk in Deutschland –  Über 70 Österreicher*innen dabei

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Am Sonntag feierten die Aktivist*innen am Braunkohle-Kraftwerk „Schwarze Pumpe“ in Brandenburg den erfolgreichen Abschluss der Massen-Blockade Ende Gelände. 48 Stunden lang hatten sie Tag und Nacht bei großer Kälte den Tagebaubetrieb und die Verladestation blockiert, 24 Stunden war außerdem das Kraftwerk vom Kohlenachschub abgetrennt. Die Leistung wurde um 80 Prozent gedrosselt.

Das Aktionswochenende hat alle unsere Erwartungen übertroffen“, sagte Hannah Eichberger vom Bündnis „Ende Gelände“. Mehr als 4.000 Menschen aus etwa 12 Ländern waren auf dem Klimacamp, darunter über 70 Aktivistinnen und Aktivisten aus Österreich. “Freitag, Samstag und Sonntag sind insgesamt 3.500 Menschen in die Aktion zivilen Ungehorsams gegangen und haben gezeigt, dass sie Kohleausstieg selbst in die Hand nehmen wollen.“

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Von 4.-6. März 2016 trafen sich rund 60 Aktivist*innen der „System Change, not Climate Change“-Bewegung, um sich kennenzulernen und gemeinsame Pläne für dieses Jahr zu schmieden.

Am Freitagnachmittag, dem 4ten März, sind viele Wiener SCNCC Aktivist*innen mit einem Rucksack voller Hoffnungen und Ideen nach Linz gependelt, um gemeinsam mit Grazer, Linzer, Salzburger und anderen Aktivist*innen aus ganz Österreich einen gemeinsamen Fahrplan für dieses Jahr zu erstellen. Nach einem intensiven Wochenende voller Diskussionen, Vorträgen, Gesprächen und Gründungen von Arbeitsgruppen steht eines auf jeden Fall fest: Dieses Jahr wird sehr viel passieren.

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People´s Climate March & System Change Fest: „To change everything, we need everyone!“

Am letzten November-Wochenende 2015 – und damit direkt vor der dem Klimagipfel COP 21 in Paris – gingen weltweit Hunderttausende auf die Straße. Gemeinsam setzten wir uns dafür ein, dass endlich angemessen auf den Klimawandel reagiert wird. In Österreich demonstrierten in vier Städten über 6000 Menschen unter dem Motto “System Change, not Climate Change!” Wir zeigten auf: Hier und jetzt kann und muss konkret etwas gegen Klimawandel getan werden. Denn wir wissen, dass wir von der COP 21 leider keine adäquaten Lösungen erwarten können. Jetzt sind wir dran!

In Österreich gab es in Wien (29.11.), Linz (28.11.) Graz (28.11.) und Innsbruck (28.11.) Climate Marches!


Plakat System Change AktionstagMobilisierungsflyer Klima-Demo GrazVorderseite_Klima_A5_mit_Überfüllerinnsbruck flyer

 

 

 

 

 

     WIEN                                        GRAZ                                             LINZ                                    INNSBRUCK

 


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Medienaktion vor dem Wiener Parlament

System Change, not Climate Change!“ ist die Ansage einer wachsenden globalen und österreichischen Bewegung, die Widerstand gegen diese falschen Klimalösungen leistet. „Klimawandel ist kein isoliertes Umweltproblem sondern untrennbar mit der profit- und wachstumsorientierten Produktions- und Konsumweise verbunden“, so die Organisationen. Sie fordern einen Systemwandel. Dieser beinhaltet die Förderung regionaler Wirtschaftskreisläufe, Energiedemokratie, mehr öffentlichen und umweltschonenden Verkehr sowie eine agrarökologische Landwirtschaft und Ernährungssouveränität.

 


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3.Oktober 2015

Alternatiba – Straßenfest

Etwa drei Dutzend Organisationen von Attac über Finance & Trade Watch und die „Free Software Foundation“ bis zur Wiener Tafel zeigten mit Infoständen und Workshops Wege aus der Klimakrise, die zu einer lebenswerten Zukunft für alle führen sollen. “System Change, not Climate Change!” war dabei ein wichtiges Motto. „Es braucht Feste wie Alternatiba, weil wir viel zu selten den Blick auf die positiven Dinge im Leben richten. Die vielen tollen Initiativen, die an einem solidarischen und ökologischen Zusammenleben arbeiten, gehören auch einmal gefeiert“, fasste Timna Sandbichler zusammen.