Pro&Contra

7.Dezember.2015

Ist die Welt noch zu retten?

Ist die Welt noch zu retten? Das ist der Untertitel der PULS 4 Pro und Contra Sendung, die heute um 22:20 im ORF ausgestrahlt wird (hier online)

In einer Podiumsdiskussion wurde vor dem Hintergrund des aktuellen Klimagipfels die Lage unseres Klimas erörtert. Zum Podium waren Ulrich Eichelmann von der Umweltschutzorganisation River Watch, Eva Glawischnig, die Bundessprecherin der Grünen, Andrä Rupprechter, der Umwelt- und Landwirtschaftsminister (ÖVP) sowie Peter Koren, der Vize-Generalsekretär der Industriellenvereinigung eingeladen. Der Klimawandelskeptiker Werner Gruber konnte wegen eines Unfalls nicht zur Veranstaltung erscheinen. Auch Aktivist_innen von „System Change, not Climate Change!“ saßen im Publikum und konnten gegen Ende zwei Fragen ans Podium stellen. Die Diskussion streifte unterschiedliche Aspekte des Klimaproblems und Lösungsansätze – von der Änderung des Konsumverhaltens durch Preispolitik zu umweltschonender Mobilität.

 

Keine Antworten – neue Fragen

Nicht immer blieben die Gemüter dabei ruhig, eine hitzige Diskussion mit Hieben unter die Gürtellinie entspannte sich in der zweiten Runde zwischen den Fronten ÖVP-Industriellenvereinigung auf der einen Seite und Grüne-NGO auf der anderen, als die Frage der Verantwortung österreichischer Unternehmen im Ausland diskutiert wurde. Befriedigende Antworten auf die anfangs gestellte Frage wurden jedoch nicht gefunden, vielmehr wurden neue aufgeworfen. So fragte ein Aktivist von „System Change, not Climate Change!“ wie man denn nun eigentlich langfristige Lösungen schaffen könne, die „kleinen Stellschrauben“ einer Preispolitik schienen ihm zu wenig, um die rasante Erwärmung der Erde aufzuhalten. Eichelmann rief dazu auf jetzt aktiv zu werden: Überall in der Welt werde Natur in einer noch nie dagewesenen Geschwindigkeit zerstört, unsere ressourcenintensive Lebens- und Wirtschaftsweise das grundlegende Problem für die Klimakrise.

System Change bei Pro und Contra
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