Wann und Wo?

30.5-3.6 In Wolkersdorf im Weinviertel bei Wien. Die genaue Anfahrt findest du auf der Anreiseseite.

Der Aufbau beginnt bereits vorher, meldet euch falls ihr unterstützen möchten.

Barrios

Dieses Jahr sind verschiedene Bewegungen und Initiativen zu Gast am Klimacamp. Bisher haben die Nyéléni-Bewegung, die IL und die Bikekitchen ein Barrio zugesagt. Die sogenannten Barrios funktionieren wie Stadtteile des großen Klimacamps und bieten auch eigene Programmpunkte an. In Kürze findet ihr hier Details zum Programm der Barrios.

Nyéléni goes Klimacamp

Gutes, gesundes und lokal angepasstes Essen für alle Menschen zugänglich zu machen ist die Vision der Bewegung für Ernährungssouveränität. Dieses scheinbar einfache Ziel ist eine riesige Herausforderung für unsere Gesellschaft: Millionen von Menschen leiden an Hunger und Mangelernährung und sind gezwungen, sich von ungesunden Nahrungsmitteln zu ernähren, die unter Ausbeutung von Menschen und Natur produziert werden.

Unser derzeitig global vernetztes, vielerorts industrialisiertes und viel zu sehr nach den Interessen einzelner großer Konzerne ausgerichtetes Lebensmittelsystem trägt massiv zum Klimawandel bei und beutet Menschen aus. Gleichzeitig ist es gerade die Landwirtschaft, die besonders früh und gravierend die Auswirkungen des Klimawandels zu spüren bekommt. Wie unsere Nahrungsmittel von wem und unter welchen sozialen, politischen und ökologischen Bedingungen produziert und verteilt werden ist damit nicht weg zu denken aus der breiten Bewegung für eine gute, gerechte Umwelt- und Klimapolitik und vice versa!

Das Frühjahrtreffen des Nyéléni Austria Forums für Ernährungssouveränität wird dieses Jahr als Teil des Klimacamps stattfinden. Wir wollen uns an den vielen relevanten Schnittstellen mit anderen ökosozialen Bewegungen austauschen und verbinden:

Wir möchten dagegen aufstehen, dass unsere Umwelt zerstört wird und Menschen in anderen Teilen der Welt ihr Recht auf Nahrung und ein gutes Leben abgesprochen wird. Wir haben es satt, dass unsere bäuerliche Landwirtschaft von Marktzwängen unter Druck gesetzt wird und sich all jene Menschen, die im Einklang mit Mensch, Tier und Natur Lebensmittel erzeugen, kaum gegen Industrie und Konzerne behaupten können.

Ernährungssouveränität setzt den akuten Krisen unserer Zeit die Vision einer bäuerlichen, nachhaltigen und vielfältigen Landwirtschaft entgegen, in der diejenigen, die Lebensmittel produzieren, verarbeiten und verteilen, in den Fokus rücken und mitentscheiden, wie wir uns künftig ernähren werden. Dafür reisen wir aufs Klimacamp!

Mitfahrbörse

Wir haben eine Mitfahrbörse eingerichtet.

Programm

Am Programm unseres diesjährigen Camps stehen wieder Workshops zu verschiedenen Themen, Vorträge, Publikumsdiskussionen und natürlich auch der wichtige Aspekt der Aktionsplanung- bzw. gestaltung. Das Camp braucht eure Unterstützung – jede*r von uns kann sich individuell einbringen und das Campgeschehen aktiv mitgestalten.

Machen wir das Camp zu einem bunten, offenen und spannenden Ort der Begegnung, hier findet ihr unseren Call für Workshops.

Verpflegung

Vor Ort wird uns die solidarische Mitmachkücheminimal.is.muss, mit regionalen, saisonalen und leckerem veganen Essen verwöhnen. (minimal.is.muss hat sich bereits bei den letzten Klimacamps sehr fein um unser leibliches Wohl gekümmert).  Auch für Musik und Unterhaltung ist gesorgt. Bitte bringt auch gerne eigene Musikinstrumente, Jonglier-Utensilien und andere tolle Sachen mit! Außerdem bringt ganz viele rote Sachen (T-Shirt, Schals, Hosen,…) mit!

Was solls kosten?

Bei einem Klimacamp fallen einige Kosten an. Wir organisieren und planen auf freiwilliger Basis, dennoch, um das Camp ermöglichen zu können, bitten wir die Campbesucher*innen um einen kleinen Beitrag für Essen und Materialien etc. Der Richtwert pro Tag wird vor Ort bekanntgegeben. Die Künstler*innen werden ebenfalls über freie Spenden unterstützt.

Das Klimacamp und DU!

Willst Du mithelfen das Camp zu organisieren, Dich einbringen? Hast du sonst noch Fragen? Dann schreib uns bitte einfach ein E-Mail an: klimacamp@systemchange-not-climatechange.at

„We are nature defending itself!”