#VerkehrswendeVonUnten

Verkehrswende statt Weltende! Um die Auswirkungen der Klimakrise einzudämmen, benötigt es eine weitreichende gesellschaftliche Transformation. Der Verkehrssektor ist der einzige Bereich in dem die Treibhausgase im Vergleich zu 1990 nicht zurückgegangen, sondern um mehr als sagenhafte 70 Prozent gestiegen sind. Der Verkehr ist in Österreich für 1/3 der CO2 Emissionen verantwortlich und hat gleichzeitig viele negative lokale Auswirkungen auf unsere Lebensqualität. Ein soziale Verkehrswende ist nicht nur dringend notwendig, sondern ist auch ein wichtiger Schritt in eine gerechtere Zukunft, wo ein gutes Leben für alle über die Profitmaximierung für die Wenigen gestellt wird. Lasst uns gemeinsam an der Verkehrswende von unten arbeiten!

Gratis Öffis und Räder für alle

  • Mobiltität ist ein Grundbedürfnis. Alle Menschen sollen einen freien Zugang zu Mobilität haben. Das heißt konkret: kostenloser barrierefreier öffentlicher Verkehr in ganz Österreich und gratis Fahrräder. Dabei soll es einen nachhaltigen Ausgleich für Menschen geben, die in ländlichen Regionen leben.
  • Zukunftsfähiger Lastentransport z. B. in der Form eines unkomplizierten Zugangs zu Lastenrädern.
  • Land der kurzen Wege (Grundbedürfnisorientierte Nahversorgung)

Stopp zukunftszerstörender Großprojekte

  • Einstellung aller direkten und indirekten Subventionen für fossil angetriebenen Verkehr.
  • Keine neuen Großinfrastrukturprojekte, die die Klimakrise weiter anheizen, wie Autobahnen und Flughäfen (z.B. Lobautunnel, Westring Linz, 3. Piste Wien, Flughafen Klagenfurt, Unterführung Josef-Huber-Gasse in Graz…)

Menschen statt Autos

  • Autofreie Städte
  • Attraktivierung und Ausbau der Infrastruktur für Fuß-, Rad- und öffentlichen Verkehr
  • PlatzFAIRteilung im öffentlichen Raum
  • Verbot von Werbung für Autos im öffentlichen Raum

Demokratisierung von Konzernen

  • Eine demokratische Umgestaltung von Konzernen (z. B. OMV, Magna, STRABAG, AUA) durch die Arbeiter*innen und die Bevölkerung zu Zukunftsbetrieben. Wir brauchen Betriebe, die für das Gemeinwohl produzieren statt für die Maximierung ihrer Profite und damit für die Zerstörung unserer Welt.

 

Wie die konkrete Umsetzung ausschauen soll, kann nur in einem demokratischen Prozess von unten mit der Einbindung der Menschen in den jeweiligen Städten oder Regionen entschieden werden. System Change, not Climate Change! 

 

 

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