Die Klimagerechtigkeitsbewegung wird immer stärker. Klimacamps sind ihr Kristallisationspunkt und ihr Herz. Wir kommen zusammen, um uns zu vernetzen, uns zu bilden, Aktionen zu setzen und Utopien praktisch erfahrbar zu machen. Massenaktionen werden auch 2018 wieder Höhepunkte darstellen und gleichzeitig wird die internationale Vernetzung mit einer gemeinsamen langfrstigen Strategie verstärkt. Eine Übersicht aller wichtigen Termine/Camps und Aktionen findet ihr hier !

Wenn ihr mit uns gemeinsam anreisen möchtet oder mehr wissen möchtet, schreibt einfach an info@systemchange-not-climatechange.at.

Zu den Planungen für eine gemeinsame Strategie bis 2020 gab es ein erstes Treffen beim Klimacamp in Wien (www.klimacamp.at) und alle Infos finden sich unter http://by2020weriseup.net.


Aktion Unterholz, (D) Tag X + 1

„Wir stoppen die Rodung des Hambacher Waldes!“

Aktion Unterholz wird während der Rodungssaison im Hambacher Wald kollektiven zivilen Ungehorsam leisten und als Teil einer breiten, vielfältigen Bewegung für den Erhaltung des Waldes und das Ende der Kohleverstromung kämpfen.

Der Hambacher Wald ist in den letzten Jahren zu einem Symbol des Kampfes und der Hoffnung für eine alternative, lebenswerte und klimagerechte Welt geworden. Verschiedenste Akteur*innen von lokalen Bürger*inneninitiativen über Nichtregierungsorganisationen (NGOs) und Bündnisse des zivilen Ungehorsams bis hin zu Waldbesetzer*innen aus ganz Europa verteidigen den Wald gegen den Tagebaubetreiber RWE. Im Winter 2017/18 wurden die Rodungsarbeiten tatsächlich das erste Mal in der Geschichte des 40-jährigen Widerstandes verhindert. Jetzt wollen wir gemeinsam auch die Rodungssaison 2018/19, die im Oktober 2018 beginnen soll, verhindern und den letzten Rest des Waldes bewahren.

Sobald am Tag X die Rodungen oder Räumungen beginnen, werden wir den Wald mit kollektiven, kreativen Aktionen des zivilen Ungehorsams verteidigen und werden solange wiederkommen, bis der Erhalt des Waldes gesichert ist. Da der Erhalt des Waldes dem Tagebau Hambach Grenzen setzt und die Kohle aus diesem Tagebau eine zentrale Rolle für das Weiterführen des ganzen Reviers spielt, ist die Rettung des Hambacher Waldes zugleich ein wichtiger Schritt zur Schließung des gesamten Reviers. Wir sind mit unseren Aktionen Teil der breiten Protestbewegung für den Erhalt des Hambacher Waldes und den sofortigen Kohleausstieg in Deutschland und ganz Europa.

Mehr Infos und aktuelle Updates.

 

 Großdemo zum EU-Gipfel: A better future for all! (Ö, SBG)  20 September, 14:00

Kommt alle zur Demo gegen den Gipfel der Abschottung am 20.9. , 14:00, Treffpunkt: Salzburg Hauptbahnhof

Infos hier  aber auch bei  Solidarisches Salzburg.

Daneben gibt es aber noch weitere Aufrufen und Hintergrundinfos hier oder bei der Plattform Radikale Linke  inkl. Infoupdates.

Sagt es weiter, plant gemeinsame Anreisen, zeigen wir, dass wir diese rassistische und autoritäre Politik nicht länger hinnehmen.

Wer Zeit hat, kann auch schon zum Walk of Responsiblity am Vortag 19.9 kommen. Zusätzlich gibt es ein reichhaltiges Programm der Alternativkonferenz von 13. bis 19.9. .

System Change hat dabei übrigens die Diskussionsveranstaltung Demokratische Lebensmittelpolitik am 16. September mitorganisiert.

 

Safety for All!- S20 Gegengipfel  (Ö, Wien) 21. – 23. September 2018

Im Anschluss an die Proteste in Salzburg laden wir euch vom 21. bis 23. September zum Gegengipfel der Solidarität und Sicherheit für Alle in Wien ein. Geplant ist ein dreitägiges Treffen mit Workshops, Diskussionen, Zeit für informellen Austausch und vieles mehr. Wir stellen die herrschenden Vorstellungen von Sicherheit in Frage und werden Strategien entwickeln, um uns in unseren Nachbarschaften und darüber hinaus zu organisieren und solidarische und widerständige Städte aufzubauen. Der Gegengipfel schafft den Rahmen um gemeinsame Wege zu finden, uns zu vernetzen und von unseren verschiedensten Kämpfen zu lernen. Migrantische und antifaschistische Kämpfe sollen mit Bewegungen für Klimagerechtigkeit und Arbeitskämpfen verbunden werden. Außerdem werden wir unser Wissen zu Überwachung, Repression und Kämpfen gegen die destruktive Gewalt der Polizei austauschen und davon ausgehend zusammen an Strategien arbeiten, um die Macht der Herrschenden in Frage zu stellen und solidarische Wege des Zusammenlebens zu finden.

Mehr Infos hier.

 

Ende Gelände (D) ca. 6. Oktober und 25. – 28. Oktober 2018

Vom 25. – 29. Oktober ist Ende Gelände!

Wir fahren von Wien gemeinsam mit einem Bus ins Rheinland:
Abfahrt Donnerstag (25.10.) um 19 Uhr. Rückfahrt am Montag (29.10) über Nacht.
Tickets online unter: austria[at]ende-gelaende.org oder bei den nächsten System Change Plenas in Wien am 19.9, 7.10 und 19.10 im U5 (Universitätsstraße 5) jeweils um 19 Uhr.
Einfache Fahrt 35 Euro, Hin & Rückfahrt 60 Euro. Falls ihr den Betrag nicht zahlen könnt, aber trotzdem gerne mitfahren möchtet, meldet euch bitte – dann finden wir gemeinsam eine Lösung! Wer die Möglichkeit hat, Soli-Tickets für andere Menschen zu finanzieren, gerne noch eine Spende drauflegen 😉

Kohle muss im Boden bleiben, um eine Klimakatastrophe zu verhindern. Alle wissen es, doch nichts passiert. Die Bundesregierung stützt die klimaschädlichen Industrien und missachtet ihre eigenen, unzureichenden Klimaziele. Anstatt sofort die Kohlekraftwerke abzuschalten, verschwendet sie weitere wertvolle Zeit mit einer Kommission voller Kohleausstiegsbremser. Doch wir haben keine Zeit mehr: Menschen leiden bereits jetzt unter Dürren, verlieren durch Extremwetter-Ereignisse ihr Zuhause und kommen durch klimabedingte Infektionen und Hunger zu Tode. Deshalb ist es unsere Aufgabe, die Klimazerstörung jetzt dort zu stoppen, wo sie produziert wird.

Ende Gelände ruft deshalb dazu auf, sich im Oktober 2018 am Hambacher Forst dem Kohleabbau und damit dem absurden Wachstumszwang entgegenzustellen. Die Abbruchkante des nahe gelegenen Tagebaus frisst sich immer weiter in die Landschaft. Nur noch ein kleiner Teil des einst riesigen Waldes sind erhalten geblieben. Gleichzeitig wird – nach der erfolgreichen Rodungs-Verhinderung 2017 –der „Hambi“ für immer mehr Menschen zum lebendigen Symbol des Widerstands gegen die fossile Energieindustrie. Mit tausenden von Menschen werden wir diesen Kampf für Klimagerechtigkeit im Oktober mit einer Massenaktion zivilen Ungehorsams unterstützen.

Mehr Infos unter: https://www.ende-gelaende.org/de/

Climate & Justice Games Hannover , 13. bis 17. November 2018

Anlass ist die EuroTier Messe in Hannover

Nach Paris, Amsterdam, Basel und Wien finden Klimaspiele nun erstmals auch in Hannover statt. Um deutlich zu machen, dass die Ausbeutung von Tieren, Menschen und der Natur nicht losgelöst voneinander zu betrachten ist, und um die gemeinsamen Kämpfe von vielen linken und sozialen Bewegungen zu stärken, wollen wir Klima und Gerechtigkeit gleichermaßen in den Fokus rücken. Anlass ist die EuroTier-Messe – die
weltweit größte Fachmesse für Tierhaltung, die im Zweijahresrhythmus in Hannover stattfindet. Aber die Climate & Justice Games werden die
Möglichkeit bieten, auch weitere Orte und Akteure, die für den Klimawandel, Soziale Ungerechtigkeit und Tierausbeutung stehen, aufzuzeigen und zu stören.

Du kannst entweder selbst Aktionen entwickeln oder dich einer anderen anschließen. Eine Vielzahl von Themen erfordert verschiedene Aktionsformen, für jede*n wird etwas dabei sein! Gemeinsam markieren wir die Orte, an denen Umweltverschmutzung und soziale Ungerechtigkeit passieren! Wenn möglich, schließt euch schon vorher zu Bezugsgruppen zusammen und plant eure Aktion, es wird aber auch während der Aktionstage noch die Möglichkeit geben, eine Bezugsgruppe zu finden. Ab dem 15. November werden wir die nötige Infrastruktur organisieren und bereitstellen, unter anderem Rechtshilfe, Küche für Alle, Orte zum Kennenlernen und Besprechen, und Schlafplätze.

Animal Rights Watch (ARIWA), Animal Climate Action (AniCA) und Zucker im Tank (ZimT)

Weitergehende und aktuelle Infos erfährst du unter: www.climate-and-justice.games

 

COP 24 Katowice (PL) Dezember

COP 24 steht für die „24th Session of the of the Conference of the Parties to the United Nations Framework Convention on Climate Change“. Auch im Kontext dieser wird es umfangreiche Proteste und kreative Aktionen geben, um auf die Notwendigkeit eines sofortigen Handelns für die Eindämmung der Klimakrise sowie ein gutes Leben für alle und Klimagerechtigkeit zu unterstreichen.