Der Verkehrssektor ist Österreichs Klimakiller Nummer 1.

Der Verkehr ist der einzige Sektor, in dem im Vergleich zu 1990 die Emissionen nicht zurückgegangen sondern um 67 Prozent angestiegen sind. Neben tödlicher Luftverpestung, Lärmbelästigung und jährlich rund 400 Verkehrstoten verursacht er damit knapp ein Drittel der nationalen Treibhausgasemissionen. Hauptverantwortlich dafür ist die Imperiale Automobilität, die nicht nur hier in Österreich sowohl kulturell als auch in der kapitalistischen Produktionsweise tief verankert ist, sondern zudem auf der Ausbeutung von Ressourcen, Arbeitskräften und Senken im Globalen Süden fußt.

Es braucht eine radikale Mobilitätswende

Die von der wachstumsgetriebenen Autoindustrie propagierten grünen Lügen à la Elektro-SUVs werden daran nichts ändern. Um die Klimakrise zu stoppen, braucht es eine radikale Mobilitätswende, eine Reduktion der Verkehrswege und eine Umgestaltung und Wiederaneignung unserer Städte, sodass sie den Menschen und nicht den Autos dienen!

Desaströse Verkehrspolitik von Schwarz-Blau

Anstatt gegen die Klimakrise entschieden vorzugehen, tritt Schwarz-Blau als Verteidigerin der Imperialen Automobilität auf. So erhöhte Verkehrsminister Norbert Hofer das Tempolimit auf Autobahnen, investiert Milliarden in den zerstörerischen Bau des Lobautunnels und verteidigt auch nach all den Dieselskandalen weiterhin die Automafia und ihre menschenfeindlichen Profitstrategien.

Wir leisten Widerstand

Wenn die Regierung die Klimakrise weiter anheizt, anstatt entschlossen dagegen vorzugehen, dann ist für uns kreativer Protest und ziviler Ungehorsam das einzig richtige Mittel, um eine wirkliche Mobilitätswende und Klimagerechtigkeit zu erstreiten.

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