Gelebte Alternativen statt leerer Worte –
„System Change“ veranstaltet Klimacamp bei Wien (30. Mai bis 3. Juni)

  •  31. Mai und 1. Juni: Presse-Führungen am Klimacamp in Wolkersdorf
  • 1. und 2. Juni: Climate Games in Wien – Aktionen gegen Klimazerstörung
  • 2. Juni: Degrowth-Picknick und Foto-Aktion im Sigmund-Freud-Park

Wien/Wolkersdorf, 30. Mai 2018 – Heute startet in Wolkersdorf bei Wien das dritte österreichische Klimacamp. „System Change, not Climate Change!“ schafft dort für einige Tage einen Ort, an dem Alternativen gelebt werden und zeichnet damit einen Gegenentwurf zur desaströsen Klimapolitik der Bundesregierung. Zeitgleich finden am 1. und 2. Juni erstmals „Climate Games“ in Wien statt, bei denen im Rahmen vielfältiger Aktionen wie Kletter-Aktionen oder Flashmobs Orte der Klimazerstörung sichtbar gemacht und die „Regeln des Spiels“ umgeschrieben werden.

„Da die etablierte Politik versagt, müssen wir den sozial-ökologischen Wandel der Gesellschaft selbst in die Hand nehmen“, so Hannah Knust, Mitorganisatorin des Klimacamps. „Wir zelten hier für ein paar Tage, besuchen Workshops und leben selbst die Alternativen, für die wir kämpfen. Wir vernetzen uns mit anderen Gruppen der globalen Klimagerechtigkeitsbewegung und schmieden gemeinsam Pläne, wie wir die Klimakrise in den Griff bekommen.“ Das Klimacamp findet dieses Jahr erstmals in Wolkersdorf bei Wien statt – auf Einladung am Biohof Vogt, bekannt aus dem Film „Bauer Unser“. Vertreter*innen der Presse werden gebeten, sich bei Interesse für eine der beiden Führungen am Donnerstag, 31. Mai, um 15 Uhr, oder Freitag, 1. Juni, um 13 Uhr, anzumelden.

Bild könnte enthalten: eine oder mehrere Personen, Himmel, Baum, Gras, im Freien und Natur

Bei den „Climate Games“, die nach Austragungen in Amsterdam, Paris und Basel dieses Jahr erstmals in Wien zu Gast sind, werden in kreativen Aktionen Klimasünder sichtbar gemacht. Eine Aktion richtet sich beispielsweise gegen das klimaschädlichste Projekt Österreichs: die geplante dritte Piste am Flughafen Wien-Schwechat. Genauere Informationen erhalten Sie bei Rückfragen. Daran anschließend gibt es am 2. Juni ab 13:30 Uhr ein buntes „Degrowth Picknick“ im Sigmund-Freud-Park, das für einen Nachmittag einen kleinen Einblick in die Natur des Klimacamps in die Stadt bringt. Es schließt ab mit einer großen Fotoaktion um 16:30 Uhr.

„Der menschengemachte Klimawandel ist die größte ökologische und soziale Krise, mit der wir heute konfrontiert sind. Die Hauptverantwortlichen – Konzerne und Staaten insbesondere des Globalen Nordens – weigern sich jedoch, verantwortungsvoll zu handeln und den nötigen Wandel einzuleiten“, so Lucia Steinwender von „System Change!“. Auch in Österreich gibt es unzählige Klima- und Umweltsünder*innen: von der OMV über die Landwirtschaftskammer, Kohlekraftwerke, Finanzinstitutionen und die Industriellenvereinigung bis hin zur Bundesregierung, die den Wachstumszwang in der Verfassung festschreiben will und mit dem Bau der dritten Piste das klimaschädlichste Monsterprojekt überhaupt vorantreibt. Das für die Climate Games entwickelte Schwarzbuch beschreibt dutzende „Orte der KlimaUNgerechtigkeit“ in Wien.

Fotos des Klimacamps und der Climate Games werden laufend veröffentlicht und sind frei verfügbar: https://www.flickr.com/photos/systemchange_not_climatechange/albums

Websites: https://systemchange-not-climatechange.at/de/klimacamp-2018/
https://climategames.at

Rückfragehinweis:
Presseteam „System Change, not Climate Change!“
presse@systemchange-not-climatechange.at
Tel.: +43 650 63 52 324

Gelebte Alternativen statt leerer Worte: Klimacamp startet heute
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